Heinz Behrens

Heinz Behrens

Heinz Behrens studierte die Schauspielkunst in Halle. Sein erstes Engagement erhielt er 1954 in Rostock, wechselte dann nach Erfurt und Dessau, wo er acht Jahre lang engagiert war. Mit dem Fernsehfilm „Liebe auf den letzten Blick“ mit Margot Ebert begann 1962 seine langjährige Fernseh-, Synchron- und Theaterkarriere. Als Mitglied des Fernsehensembles der DDR gestaltete Heinz Behrens unzählige Rollen in über 50 Filmen, Fernsehspielen und Serien, wie „Maxe Baumann“ mit Gerd E. Schäfer, Rolf Herricht und Helga Hahnemann, „Der Fall Gleiwitz“, „Egon und das achte Weltwunder“, „Nicht schummeln, Liebling“ oder „Bürgschaft für ein Jahr“. Er moderierte Sendungen, spielte im „Polizeiruf 110“ und der DDR-Kultserie „Rentner haben niemals Zeit“.

In den 1990ern spielte und lebte Heinz Behrens in Zürich und Wien und tourte auf ausgedehnten Gastspielreisen durch Deutschland, u.a. mit Manfred Krug und Heidi Kabel. Für deren Abschiedstournee 1998 inszenierte er „Mein ehrlicher Tag“.

2001 schloss er sich der gegründeten „Musikalischen Komödie Berlin e.V.“ an. In den musikalischen Kabinettstücken brillierte er im Kreise seiner Kolleginnen, Kammersängerin Brigitte Eisenfeld, Kabarettistin Gerlinde Kempendorff und Metropol-Star Maria Mallé, als gerissener Kammerdiener in der Kriminalkomödie „Fisch zu viert“ (2002), Titelheld in „Casanovas letzte Liebe“ (2002) oder als Bildhauer Pygmalion in „Die schöne Galathee“ (2005).

Seit Beginn seiner Karriere spannt Heinz Behrens den Bogen seiner künstlerischen Tätigkeit weit: So spielte er neben Komödie und Operette in den vergangenen Jahren am Schloßtheater Celle auch in Klassikern wie „Maria Stuart“, „Othello“ und „Antonius und Cleopatra“ in der Regie von Horst Rupprecht.

Regelmäßig tritt Heinz Behrens in Dresden auf, sei es in der Comödie (u.a. „Hasch mich Genosse“, „Süßer die Glocken nie klingen“) oder in der Staatsoperette.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Maximilian von Rausch „Zwei Genies am Rande des Wahnsinns“