Uta Schorn

Uta Schorn

Die 1947 geborene Augsburgerin studierte an der Staatlichen Schauspielschule (heute Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“) in Berlin, an der sie ihre Ausbildung 1970 erfolgreich abschloss. Ihre Karriere begann die Tochter von Schauspieler Joe Schorn am Maxim-Gorki-Theater in Berlin. Es folgten Engagements an den Landesbühnen Sachsen, dem Landestheater Halle, dem Theater im Palast und im Friedrichstadtpalast Berlin, wo sie 1984 „Die Kleine Revue“ eröffnete. Immer wieder zog es sie im Verlauf ihrer Karriere auf die Theaterbühne, 2001 unter anderem in der Boulevardkomödie „Weekend im Paradies“ an der Komödie Dresden.

Seit ihrem Debüt in der Defa-Produktion „Verdacht auf einen Toten“ steht Uta Schorn regelmäßig vor der Kamera und war im DDR-Fernsehen seit 1970 nicht mehr wegzudenken: Wiederholt spielte sie in der beliebten Krimireihe „Polizeiruf 110“ oder „Der Staatsanwalt hat das Wort“ und übernahm Hauptrollen in verschiedenen Serien, beispielsweise in „Bereitschaft Dr. Federau“, für die sie eine Goldene Lorbeere erhielt. Über 15 Jahre moderierte die beliebte Schauspielerin außerdem an der Seite von Gerd E. Schäfer die Unterhaltungssendung „Wunschbriefkasten“. 1999 übernahm Uta Schorn schließlich die Rolle der Chefsekretärin Barbara Grigoleit in der Arztserie „In aller Freundschaft“ und erspielte sich mit Herz und Humor ein Millionenpublikum. Seit 2003 gehört sie außerdem zum Hauptcast der ARD-Serie „Familie Dr. Kleist“ und war in Filmen und Sendungen wie „Inga Lindström“, „Unser Charly“, „Edel und Starck“ oder „Für alle Fälle Stefanie“ zu sehen. 2008 wurde sie für ihre umfangreiche Arbeit mit dem Medienpreis des MDR ausgezeichnet.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Celia in „Kalender Girls“