Elling

Elling

Schauspiel von Axel Hellstenius (unter Mitwirkung von Petter Næss)
Nach dem Roman „Blutsbrüder“ von Ingvar Ambjørnsen.
Premiere: 01.02.2013

Die beiden Freunde Elling und Kjell Bjarne haben sich in einer psychiatrischen Klinik kennengelernt und müssen nun, nach ihrer Entlassung, die alltäglichen Hürden des „realen“ Lebens meistern. Zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft stellt ihnen der norwegische Staat eine Wohnung und Sozialarbeiter Frank, der ihnen mühsam ein paar Regeln beibringt: telefonieren, einkaufen, ausgehen. Während Elling – besserwisserisch, neurotisch und ängstlich – mit den neuen Herausforderungen überfordert scheint, verfolgt Kjell Bjarne mit stoischer Hartnäckigkeit die beiden Interessen seines Lebens: Essen und (endlich!) Sex mit einer Frau haben. Als ihnen eines Tages die schwangere, sturzbetrunkene Reidun vor die Füße fällt, beginnt das Projekt „Normalität“ plötzlich zu wanken.

Eine herzerfrischende Komödie – irgendwo zwischen „Forrest Gump“ und „Einer flog übers Kuckucksnest“ – mit zwei neurotischen Helden, die unterschiedlicher nicht sein können und der Einsicht: die größte Herausforderung liegt im Wagnis, sich der Welt zu stellen.

Derzeit nicht im Spielplan.

Elling Christian Kühn
Kjell Bjarne Oli Petszokat
Frank Tobias Schenke
Gunn/Kellnerin/Reidun Miriam Pielhau
Regie Swentja Krumscheidt
Bühne Alexander Martynow
„Das, was diesen ‚Elling‘ so gut macht, ist die Fähigkeit von Krumscheidt und ihrem Ensemble, Hellstenius´ Vorlage treu zu bleiben und die Geschichte von den zwei sympathischen Bekloppten und ihrem Kampf um ein halbwegs normales Leben bei aller Spaßigkeit mit Würde zu erzählen. Und das ist auch der Kern, den ‚Elling‘ auf der prominent besetzten Comödien-Bühne mit einem Lächeln rüberbringt.“
Dresdner Stadtmagazin
„Eine der großen Stärken der Inszenierung liegt darin, dass sie auf wunderbare Schauspieler aufbauen kann, die durch ihre enorme Präsenz allein schon einen Gutteil der Tragkraft ausmachen. ‚Elling‘ ist erfrischend und unkonventionell. Es mangelt nicht an Momenten, die der berührenden wie witzigen Inszenierung einen ganz eigenen Charme verleihen.“ Dresdner Neueste Nachrichten„Sensible Balance zwischen Gänsehautfeeling für den Zuschauer und dessen befreiendem Lachen. Echte Schauspielkunst!“ Sächsischer Bote„Einer verrückter als der Andere! Die Darsteller bieten mimisch und körperlich Außergewöhnliches.“ Wochenkurier