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Posse in drei Aufzügen von Carl Laufs nach einer Idee von
Wilhelm Jacoby. Eine Produktion der Comödie Dresden. Uraufführung: 07.10.1890, Berlin, Wallner-Theater PREMIERE in der Comödie Dresden am 07.01.2011 Dauer 2:15 Stunden | Pause nach 70 min. |
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Besetzung Philipp Klapproth, Flugentenfarmer, jetzt Rentner Alfred Klapproth, sein Sohn Ulrike Sprosser, Witwe, seine Schwägerin Franziska, deren Tochter Amalie Schöller, Pensionschefin, ehem. Musikdirektorin Friederike, ihre Tochter Fritz Bernhardy, Großwildjäger Josephine Krüger, Schriftstellerin Eugen Rümpel, verhinderter Schauspieler Gröber, Major a. D. Regie Regieassistenz Bühnenbild Kostüme Souffleuse Techn. Leitung Maske Ankleidung / Schneiderei Tonstudio Requisite Beleuchtung Inspizient |
Jürgen Mai Christian Kühn Heidi Weigelt Mandy Partzsch Ramona Kunze-Libnow Theresa Scholze / Bianca Warnek Felix Voigt Ulrike Mai Philipp Richter Dietmar Burkhard Jürgen Mai Bianca Warnek Jörg Kraut Jörg Kraut / Sybille Rauchfuß Elke Griger Stefan Böhm Christine Palme Sybille Rauchfuß Robert Jentzsch Nadine Ullrich Timo Fischer / Fred Laske Lutz Matthes |
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Geschichte Gutsbesitzer Philipp Klapproth aus Nietwerda will in Berlin eine private Irrenanstalt besuchen und bittet seinen Sohn Alfred Klapproth, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Da dieser von seinem Vater finanziell abhängig ist und keine andere Lösung sieht, behauptet Alfred, die „Pension Schöller“ sei eine solche gehobene, private Nervenheilanstalt. Philipp Klapproth besucht daraufhin die Pension, deren durchaus recht ungewöhnliche Gäste für ihn ideale Geisteskranke abgeben. Pensionschefin Amalie Schöller versucht, Philipp Klapproth mit ihrer Tochter Friederike zu verkuppeln. In diese jedoch hat sich bereits Sohn Alfred Klapproth verliebt. Da Alfred seinen Vater angewiesen hatte, die „Geisteskranken“ als ganz normale Menschen zu behandeln, gerät Philipp Klapproth in der Pension in aufregende Situationen mit den Pensions-gästen und amüsiert sich dabei prächtig. Einer der vermeintlichen Irren ist Großwildjäger Fritz Bernhardy, der Klapproth Löwenbabys schenken und ihn auf eine Reise in die Wildnis mitnehmen will. Ein weiterer Gast ist die Schriftstellerin Josephine Krüger, die alle Menschen, die sie kennenlernt, ausfragt, um ihre Lebensgeschichten in ihren eigenen Romanen zu verarbeiten. Gröber, ein Major außer Dienst, scheint ein finsterer Geselle. Da dieser sich durch Klapproth beleidigt fühlt, fordert er ein Duell. Eugen Rümpel, ein Mündel der Pensions-Direktorin, will Schauspieler werden, obwohl er kein „L“ aussprechen kann. Der berühmt gewordene Satz „Jetzt ist mir eine Fniege in den Hans gefnogen!“, lässt ahnen, wie er die Klassiker interpretiert. Als Philipp Klapproth auf sein Gut zurückgekehrt ist, auf dem er gemeinsam mit seiner verwitweten Schwägerin Ulrike Sprosser und deren Tochter Franziska lebt, besucht ihn der vermeintlich irre Großwildjäger, um die versprochene Reise gemeinsam mit Klapproth anzutreten. Auch Major Gröber kommt aufs Gut, um nun das geforderte Duell gegen Klapproth auszutragen. Schließlich trifft auch noch Schriftstellerin Josephine Krüger ein, um die Lebensgeschichte Klapproths zu Ende zu hören. Kurz nach ihr erscheint Eugen Rümpel, um Klapproth seine neueste Rolle vorzutragen. Philipp Klapproth überlegt verzweifelt, wie er seine Familie vor den „Irren“ schützen kann und wie er „die verrückte Blase“ am besten wieder los wird. Das treibt ihm nicht nur Schweißperlen auf die Stirn… |