Künstler-Kategorie: Starbesetzung

Tom Gerhardt

Ob Bühne, Fernsehen oder im Kino: Über drei Jahrzehnte hält Komiker Tom Gerhardt sein Publikum in Bann. Seine beliebtesten Figuren haben sich in das nationale Gedächtnis eingebrannt – allen voran der bockbeinige Spießer „Hausmeister Krause“ und der fröhlich-bescheuerte Mofa-Rocker „Tommy“. Mit seiner zerfledderten Mütze auf dem Kopf und einem rostigen Auspuff in der Hand überfiel er die TV-Nation mit den hemmungslosen Fantasien eines „echten Assis“. Mit der liebevollen Zuwendung zu den absoluten „underdogs“ hatte Tom Gerhardt einen ganzen Stand auf die Bühne gehoben, der vorher weitgehend unbeachtet blieb. Damit tourte er unentwegt durch die deutschen Hallen und hunderttausende Zuschauer begeisterten sich für die Aufführungen. Es dauerte nicht lang und so mancher Comedy-Kollege schlug in diesselbe Kerbe.

Landesweit bekannt wurde der Kölner auch durch die drastischen Kino-Kultfilme „Voll Normaal“, „Ballermann 6“ und „Siegfried“, allesamt Publikumserfolge, und durch seine Sitcom „Hausmeister Krause“, die über zehn Jahre (1999 bis 2010) lang ihren Erfolg im Fernsehen feierte. Die Drehbücher schrieb Tom Gerhardt selbst, mit Hilfe verschiedener Autoren und der Produzenten Herman Weigel und Bernd Eichinger.

Nachdem TV und Kino ihn ein gutes Jahrzehnt beschäftigten, wandte sich Tom Gerhardt wieder vermehrt der Bühne zu. Zusammen mit Co-Autor Franz Krause schrieb er sein erstes Theaterstück, die Komödie „Ketten der Liebe“.

Mit „Hausmeister Krause – Du lebst nur zuweimal“ hat er – erneut mit Franz Krause – einen verrückten urkomischen Schwank geschrieben, der die beliebte „Krause-Familie“ auf die (Comödie-) Bühne bringt, so wie man sie aus dem Fernsehen kennt.

Rollen an der Comödie:
– als Dieter Krause in „Hausmeister Krause – Du lebst nur zweimal“

Claudia Schmutzler

In Dresden geboren, absolvierte sie ihre Ausbildung an der Theaterhochschule Hans Otto Leipzig. Zur selben Zeit sammelte sie am Staatsschauspiel Dresden erste Bühnenerfahrung. Bundesweit bekannt wurde sie in der Rolle der Jacqueline Struutz in der Wendekomödie „Go Trabi Go“ (1991) und in deren Fortsetzung an der Seite von Filmvater Wolfgang Stumph. Es folgten Fernsehauftritte im „Tatort“ sowie in Serien wie „Alarm für Cobra 11“ oder „Ein Fall für Zwei“. In der Sat.1-Erfolgserie „Für alle Fälle Stefanie“ war sie bis 2004 insgesamt 6 Jahre lang in der Titelrolle zu sehen. Nach 13 Staffeln als Kriminalhauptkommissarin Katrin Börensen in der ZDF-Serie „SOKO Wismar“ stand sie bis 2020 für die Telenovela „Rote Rosen“ vor der Kamera. Mit „Winterspeck“ kehrt sie das erste Mal seit ihrer Jugend wieder auf eine Bühne ihrer Heimatstadt zurück.

Rollen an der Comödie:
– als Karin in „Winterspeck“

Dagmar Frederic

 

Seit mehr als 6 Jahrzehnten steht sie für pures Entertainment, ob als Sängerin von Evergreens wie „Was halten Sie vom Tango“ und „Lass die Rosen nicht verblühn“ oder als Moderatorin zahlreicher Unterhaltungssendungen wie „Ein Kessel Buntes“ und „Serenade bei Kerzenschein“. Nach dem Umbau des Berliner Friedrichstadtpalastes durfte sie als erste Künstlerin die größte Showbühne Europas eröffnen. Auch mit der Theaterbühne ist sie bestens vertraut: Engagements führten sie u. a. nach Neustrelitz („Hello Dolly“) oder Magdeburg („Heiße Zeiten“). Sie ist Autorin zweier Autobiografien und Mitbegründerin des Medienpreises „Goldene Henne“. Sozial engagiert sie sich seit Jahren beim Berliner Wohnprojekt „Undine“ und in Cottbus bei der „Ronald McDonald Kinderhilfe“.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Gertraud in „Lustgarantie“

Thomas Böttcher

„Der Böttcher“ erlangte in 25 Radiojahren und als Teil des Morningshow-Duos „Böttcher & Fischer“ sachsenweite Bekanntheit. Seine Liebe zur Theaterbühne ging er fast zwei Jahrzehnte in unzähligen Stücken am Radeberger Biertheater nach. 2017 feierte sein Solodebüt „Lieber radioaktiv, als im Radio aktiv“ Premiere, inzwischen steht er mit seinem zweiten Programm „Blasenfrei zapfen“ als Tankwart Klaus auf der Bühne. Seit 2019 ist seine MDR-Sendereihe „Böttcher schafft das!“ zu sehen, in „Unter jedem Dach ein Ach“ erscheinen bei YouTube zudem Geschichten, die es nicht in die Sendung geschafft haben. Er hat einen eigenen Podcast, eine wöchentliche Kolumne in der Dresdner Morgenpost und die tägliche Radioglosse „Böttchers Welt“ bei MDR Jump.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Schwejk in „Der brave Soldat Schwejk“
– als Graf von Sandau in „Das Wirtshaus im Spessart“
– als Günther | Anton in „Lustgarantie“

Daniel Völz

Bekanntheit erlangte der Schauspieler und Synchronsprecher 2018 als „Bachelor“ in der gleichnamigen RTL-Fernsehshow. In Neuseeland geboren wurde ihm die Leidenschaft für die Schauspielerei als Enkel des 2018 verstorbenen Wolfgang Völz und Sohn der Schauspielerin und Synchronsprecherin Rebecca Völz förmlich in die Wiege gelegt. Nach einigen Theaterprojekten in den USA, wo er sich auch eine Karriere als Immobilienmakler aufbaute, freut er sich nun auf sein Boulevarddebüt an der Comödie Dresden.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Florian in „Spielplatzhirsche“

Volker Zack

Volker Zack, geboren am Wilden Mann, erlebte eine glückliche Kindheit. Es regnete nie, sagt er heute, und wenn, dann habe ich es so gewollt. Nachdem er mit seiner Band „Fehlschicht“ den Song Generalstreik veröffentlichte, und somit die Revolution auslöste und das DDR-Regime stürzte, entschloss er sich zum Umzug nach Hamburg.
Von 1996 bis 2001 studierte er an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. „Als ich eines Morgens in meiner Wohnung auf der Reeperbahn erwachte, war klar, ich fliege nach Kapstadt und werde dann Schauspieler“, erzählt Herr Zack. So spielte er am St. Pauli Theater in „Lord von Barmbeck“ oder „Die Dreigroschenoper“ und in Bad Hersfeld bei den Sommerfestspielen den Narr in Shakespeares „Wie es euch gefällt“.
An der Comödie Dresden war er in „Machos auf Eis“ als DJ Sandro zu sehen. Am Boulevardtheater Dresden spielt er Zwerg Rumpold in „Spuk unterm Riesenrad“ sowie Arthur, der Engel in „Die Hexe Baba Jaga – Geburt einer Legende“.
Im Kino war er der Stasischreibmaschinenexperte in „Das Leben der Anderen“, der Soldat Edgar Wallace in Tarantinos „Inglourious Basterds“ sowie der Frisör Hoppe in „König Ludwig II“. In „Grand Budapest Hotel“ spielte er unter der Regie von Wes Anderson den Gefängnisinsassen Günther.

Der Höhepunkt seines Lebens war, laut Michalowskis Aussage, der Besuch einer Rauchsauna im Finnischen Lappland. „Das werde ich nie vergessen, ich wollte nie mehr weg.“

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Dr. Johannes Pfeiffer in „Die Feuerzangenbowle“

Angelika Mann

Die „Lütte“, wie Angelika Mann liebevoll genannt wird, wurde 1949 geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Sängerin und Pianistin wirkte sie in Produktionen der Klaus-Lenz-Bigband mit und trat zusammen mit Uschi Brüning, Manfred Krug, Günther Fischer und Reinhard Lakomy auf. In der DDR-Rockszene wurde sie mit der Band „OBELISK“ schnell zu einem der Topstars und wird seit ihrer Übersiedlung nach Westberlin 1985 auch als Schauspielerin und Kabarettistin deutschlandweit gefeiert. So spielte sie unter anderem die Lucy in der „Dreigroschenoper“ am Theater des Westens und erhielt Engagements am Kölner Schauspielhaus und dem Berliner Friedrichstadtpalast, wo sie unter anderem als Hexe in der Kinderrevue „Hänsel und Gretel“ glänzte.

Seit 1999 moderiert Angelika Mann als Märchenrätselhexe Ratesumbria regelmäßig das Advents- und Weihnachtsprogramm im RBB. Außerdem wirkte sie bei Konzerten und Musicals der Gruppe Rumpelstil mit.
Im Jahr 2002 – 22 Jahre nach dem „Traumzauberbaum“ – nahm sie gemeinsam mit Reinhard Lakomy neue Geschichtenlieder im Traumzauberwald „Der Traumzauberbaum 2“ auf. Zwei Jahre später erhielt sie ein Engagement im Berliner Kriminaltheater für die bis heute laufende Krimi-Revue „Der Mörder ist immer der Gärtner“.

Zuschauer der Comödie Dresden kennen die „Lütte“ aus der Kultkomödie „Die Hexe Baba Jaga“ und „Im Weissen Rössl“ an der Seite von Herbert Köfer. Seit 2010 tourt sie erfolgreich mit der Revue „Heiße Zeiten – Wechseljahre“ durch Deutschland und Österreich und veröffentlicht 2013 ihre Autobiografie „Was treibt mich nur?“.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Cora in „Kalender Girls“
– als Die Hausfrau in „Heiße Zeiten“
– als Die Hausfrau in „Höchste Zeit“

 


                
			

Bürger Lars Dietrich

Rappen, Singen und Texten, Comedy und Tanzen – die Liste seiner Talente ist lang. Bürger Lars Dietrich selbst sieht sich als Entertainer: „Nur Sänger oder Comedian zu sein, reicht mir nicht – ich versuche immer, bei meinen Projekten alle Facetten meines Könnens zu kombinieren.“

Der musikalische Durchbruch gelang dem ausgebildeten Bühnentänzer 1996 mit dem Song „Sexy Eis“. Das eingängige Ergebnis der Zusammenarbeit mit Stefan Raab wird zum Sommerhit des Jahres. Im Laufe der Zeit folgen zahlreiche andere Veröffentlichungen wie z.B. „Hier kommt die Maus“, SpongeBobs „Schwammalarm im Ozean“ und zuletzt das Swingalbum „Damenwahl“.

Neben zahlreichen TV-Auftritten als Comedian in den unterschiedlichsten Sendungen moderiert Bürger Lars Dietrich für den Kindersender Nick und seit 2009 auch für den Ki.Ka. Auch vor Improvisationen schreckt er nicht zurück und brilliert mit Witz und Einfallsreichtum in der RTL-Sendung „Frei Schnauze XXL!“ an der Seite von Dirk Bach und Barbara Schöneberger. 2007 wird diese Zusammenarbeit mit dem Deutschen Comedypreis belohnt.

Schon immer vom Schauspiel fasziniert steht er im Jahr 2002 für die ProSieben-Komödie „Alles getürkt“ in seiner ersten Hauptrolle vor der Kamera und gastiert kurz danach in „SK Kölsch“ bei Sat1 als verdächtiger Radiomoderator. In der ProSieben „Märchenstunde“ spielt er in „Rumpelstilzchen – Auf Wache im Märchenwald“ neben Oliver Kalkofe und Herbert Feuerstein den Wächter „Jojo“.
In der kultigen ARD-Kindersendung „Schloss Einstein“ ist Lars als festes Mitglied in der Rolle des Eisdielenbesitzers „Lasse“ zu sehen. 2009 gerät er bei der „SOKO 5113“ (ZDF) als homosexueller Rapper in das Zentrum der Ermittlungen.

Zwischendurch schreibt er ein Buch über seine ersten Schritte als „akrobatischer Showtänzer“ (Breakdancer) und „PDM Teenerapper“ im real existierenden Sozialismus. Der Titel ein offenes Geheimnis: „Schlecht Englisch kann ich gut“.
Mit launigen Geschichten aus seiner Jugendzeit schnuppert er im Rahmen einer LeseErlebnis-Reise durch die gesamte Republik Bühnenluft. Sein jüngstes Debut: Lars synchronisiert seinen ersten Kinofilm. Und natürlich nicht irgendwas, sondern die männliche Titeltrolle in der Walt-Disney-Produktion „Gnomeo und Julia“ an der Seite von Anke Engelke.

Doch man ahnt es voller Vorfreude – noch sind nicht alle Debuts gegeben. Es ist mal wieder Zeit für etwas Neues. Ab Mai diesen Jahres wagt sich Bürger Lars Dietrich auf die sprichwörtlichen Bretter, die die Welt bedeuten und spielt Theater in der Comödie in Dresden. In der Uraufführung von „Machos auf Eis“ gibt er den „DJ Sandro“.
Na dann toi, toi, toi!

Rollen an der Comödie Dresden:
– als DJ Sandro in „Machos auf Eis“
– als Tom in „(K)ein guter Tausch“