Künstler-Kategorie: Starbesetzung

Dagmar Frederic

 

Seit mehr als 6 Jahrzehnten steht sie für pures Entertainment, ob als Sängerin von Evergreens wie „Was halten Sie vom Tango“ und „Lass die Rosen nicht verblühn“ oder als Moderatorin zahlreicher Unterhaltungssendungen wie „Ein Kessel Buntes“ und „Serenade bei Kerzenschein“. Nach dem Umbau des Berliner Friedrichstadtpalastes durfte sie als erste Künstlerin die größte Showbühne Europas eröffnen. Auch mit der Theaterbühne ist sie bestens vertraut: Engagements führten sie u. a. nach Neustrelitz („Hello Dolly“) oder Magdeburg („Heiße Zeiten“). Sie ist Autorin zweier Autobiografien und Mitbegründerin des Medienpreises „Goldene Henne“. Sozial engagiert sie sich seit Jahren beim Berliner Wohnprojekt „Undine“ und in Cottbus bei der „Ronald McDonald Kinderhilfe“.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Gertraud in „Lustgarantie“

Thomas Böttcher

„Der Böttcher“ erlangte in 25 Radiojahren und als Teil des Morningshow-Duos „Böttcher & Fischer“ sachsenweite Bekanntheit. Seine Liebe zur Theaterbühne ging er fast zwei Jahrzehnte in unzähligen Stücken am Radeberger Biertheater nach. 2017 feierte sein Solodebüt „Lieber radioaktiv, als im Radio aktiv“ Premiere, inzwischen steht er mit seinem zweiten Programm „Blasenfrei zapfen“ als Tankwart Klaus auf der Bühne. Seit 2019 ist seine MDR-Sendereihe „Böttcher schafft das!“ zu sehen, in „Unter jedem Dach ein Ach“ erscheinen bei YouTube zudem Geschichten, die es nicht in die Sendung geschafft haben. Er hat einen eigenen Podcast, eine wöchentliche Kolumne in der Dresdner Morgenpost und die tägliche Radioglosse „Böttchers Tagebuch“ bei MDR Jump.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Günther | Anton in „Lustgarantie“

Daniel Völz

Bekanntheit erlangte der Schauspieler und Synchronsprecher 2018 als „Bachelor“ in der gleichnamigen RTL-Fernsehshow. In Neuseeland geboren wurde ihm die Leidenschaft für die Schauspielerei als Enkel des 2018 verstorbenen Wolfgang Völz und Sohn der Schauspielerin und Synchronsprecherin Rebecca Völz förmlich in die Wiege gelegt. Nach einigen Theaterprojekten in den USA, wo er sich auch eine Karriere als Immobilienmakler aufbaute, freut er sich nun auf sein Boulevarddebüt an der Comödie Dresden.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Florian in „Spielplatzhirsche“

Thorsten Feller

Thorsten Feller kann man wohl als den klassischen Quereinsteiger bezeichnen. Geboren und aufgewachsen in Berlin, wurde er in den 70ern vordergründig musikalisch beeinflusst und spielte Gitarre. In einer Theatergruppe gab es schließlich die erste schauspielerische Herausforderung, die förmlich zu einer Sehnsucht mutierte. Jedoch ergab sich Thorsten zunächst dem Wunsch seiner Eltern und begann 1992 ein Politikstudium. Neben seinem Studium arbeitete er als Model, spielte in einer Band und reiste um die Welt. Nachdem er 1996 erfolgreich in dem französischen Kinofilm „Pédale Douce“ debütierte, wurde er unter 200 Mitbewerbern für die Hauptrolle der RTL Comedyshow „Happiness“ ausgewählt. Von da an sah man Thorsten in vielen Fernsehproduktionen, u.a. in den ARD-Serien „Berlin, Berlin“ und Hauptstadtrevier „Jagdrevier“, in „Soko Wismar“ und „Soko Köln“ und einigen Fernsehfilmen , wie „Ein Engel namens Hans-Dieter“, „Sex up 2“ und „Vaterherz“. Auch in zahlreichen Kinofilmen war Thorsten Feller zu sehen, u.a. in „Mädchen, Mädchen“, „Feuer, Eis und Dosenbier“ und „Free Rainer“.


Rollen an der Comödie Dresden:
– als Micha in „Alle unter eine Tanne“

 

Simone Rethel-Heesters

Der Regisseur Axel von Am­besser engagiert die blutjunge Simone Rethel im Alter von 16 Jahren für die Verfilmung von Wilhelm Buschs Die Fromme Helene. Axel von Ambesser wie auch Carl-Heinz Schroth waren ihre wichtigsten Lehrer. Ihr erstes Engagement nach der Schauspielschule war an der Komödie in Düsseldorf. Sie spielte am Residenztheater und am Deutschen Theater in München, am Hamburger Thalia Theater, am Renaissance Theater in Berlin, sowie an fast allen Boulevardtheatern Deutschlands.

Simone Rethel wirkte in etlichen TV Sendungen mit, u.a. in Der Kommissar, Der Alte, schö­ne Ferien, Tatort“, Die Gar­misch-Cops, Schwarzach 23, In aller Freundschaft und Soko München. Neben ihrer Arbeit als Schau­spielerin widmet sie sich der Malerei und der Fotografie. Seit Anfang 2005 ist Simone Rethel-Heesters als Botschaf­terin für die Initiative Altern in Würde tätig und ist bemüht, das Thema Demenz und Alzhei­mer-Krankheit mehr in die Öf­fentlichkeit zu bringen.

Simone Rethel-Heesters brach­te Anfang 2010 das Sachbuch Sag nie, du bist zu alt heraus, in dem sie das negative gesell­schaftliche Bild des Älterwer­dens kritisiert. 1992 gab sie dem Mann das Ja-Wort, den sie schon seit ihrer Kindheit liebte und ver­ehrte: Johannes, Jopie Hee­sters. Seitdem stand sie mit ihrem Mann über 20 Jahre lang auf Theaterbühnen oder vor Fernsehkameras.  Im Laufe der Zeit hat sie 4 Bücher herausgebracht: Illustrationen zum Gedichtband Horst Frank: Wenn ich im Spiegel mich be­schau, Schönheit des Alters – Johannes Heesters fotogra­fiert von Simone Rethel, Bild­band Johannes Heesters – ein Mensch und ein Jahrhundert

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Anne in „Wir sind die Neuen“

Stefan Bockelmann

Geboren in Traben-Trarbach an der Mosel, absolvierte er nach einer Bauzeichner Ausbildung sein Schauspielstudium bei Torsten Stoll an der Actor´s Company, Zentrum für Schauspiel und Sprache in Aschaffenburg. Bereits während seiner Schauspielausbildung wurde er für Kinder- und Jugendtheaterproduktionen (Konzertdirektion Bingel, Darmstadt und Brüder-Grimm-Märchenfestspiele, Hanau) verpflichtet. Darauf folgten Engagements in Klassikern wie Shakespeares „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Scherenburgfestspiele Gemünden), der Uraufführung von Rilkes „Die weiße Fürstin“ (Kultur Bay Leverkusen), „Wer hat Agatha Christie ermordet?“ (Theatergastspiele Fürth), oder im Musical „Elegies for Angels, Punks and Raging Queens“ (Ebertbad Oberhausen). Nicht nur auf der Bühne überzeugt Bockelmann durch sein authentisches Spiel, sondern auch in seinen zahlreichen Rollen in Fernsehproduktionen wie der RTL-Action Serie „Alarm für Cobra 11, Soko Stuttgart“ und „Soko Köln“.

Dem breiten Publikum ist der beliebte TV-Schauspieler aber wohl besser bekannt durch seine Rolle Malte Winter in der RTL-Erfolgsserie „Unter Uns“, in der Bockelmann von 2001 bis 2017 mitwirkte. Nach nunmehr 16 Jahren entschied er sich die Serie zu verlassen und hat seine Erlebnisse aus dieser Zeit in seinem Buch „Alles bleibt unter uns – Mein Leben mit der Daily Soap“ zusammengefasst.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Clemens in „Der Nanny“

Tayfun Baydar

Tayfun Baydar wurde in Hamburg geboren und ist der jüngere Bruder von Volkan Baydar, welcher Sänger und Songwriter des Popduos Orange Blue ist. Nach dem Fachabitur macht er eine Ausbildung an der Hamburger Schule für Schauspiel und um sich die Ausbildung finanzieren zu können, fuhr er Taxi. 2003 nahm er an einem Casting für das Theaterstück „Voll auf der Rolle“ im Hamburger Imperial-Theater teil und bekommt die Rolle des türkischen Jugendlichen Metin. 2007 war er im Musikdrama „Mikrofan“, das auf den Hofer Filmtage gezeigt wird, dabei.

Von 2008 bis 2016 gehört er dann zum festen Hauptcast der RTL-Vorabendserie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Nach seinem Ausstieg bei GZSZ folgten weitere TV-Engagements u.a. in den ARD-Produktionen „Die Pfefferkörner“, „WaPo Bodensee“ und „Die jungen Ärzte“. Außerdem ist Tayfun Baydar Botschafter von „Alle Kids sind VIPs“ und Kinderschutzengel e.V. .

Doch trotz TV -Karriere lässt er seine Liebe zum Theater nie aus den Augen. Nach Auftritten am Imperial-Theater, unter anderem in Bühnenfassungen von „Der Hexer“ und „Der schwarze Abt“ nach Kriminalromanen von Edgar Wallace, spielte Tayfun auch im Kulturzentrum Kampnagel-Fabrik, im Hamburger Jugendtheater und im Monsuntheater und von 2012 – 2014 war er Teil eines Improvisationstheater-Duos.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Patrik/Christoph in „Weihnachten auf dem Balkon“

Ann Sophie Dürmeyer

Ihr Leben ist die Bühne. Eine Tatsache, die Ann Sophie nicht erst Anfang März 2015 beim ESC Vorentscheid in Hannover bewiesen hat, sondern die man der 24-jährigen Sängerin in jeder Sekunde auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ anmerkt.
Schon immer hat sich die in London geborene und in Hamburg aufgewachsene Vollblutmusikerin in alle künstlerischen Richtungen ausprobiert: Nach ihrem Schulabschluss wagte sie den Sprung nach New York, wo sie tagsüber am renommierten Lee Strasberg Theatre & Film Institute studierte und nachts das Publikum als Sängerin in diversen angesagten Live-Clubs in ihren Bann zog.
Nach ihrer Rückkehr nach Hamburg im Jahre 2013 absolvierte die ehrgeizige Kosmopolitin mit ihrem komplett in Eigenregie eingespielten Demo-Album erste Live-Shows in Deutschland, bei denen sie schon bald für den ESC entdeckt wurde. Eine Fachjury wählte Ann Sophie zusammen mit neun anderen Künstlern aus nicht weniger als 1.270 Bewerbungen aus und ebnete der Künstlerin so den Weg, im Februar 2015 im Rahmen eines Clubkonzertes mit dem Song „Jump the Gun“ um die begehrte Wildcard für den ESC Vorentscheid zu kämpfen. Dass Ann Sophie diese Klassement mit großem Vorsprung souverän für sich entscheiden konnte, ist mittlerweile Geschichte. Am 5. März 2015 war es dann soweit: Ann Sophie stand wieder auf einer ESC Bühne – nur diesmal nicht in einem Klub sondern in einer ausverkauften Arena in Hannover – ARD Live Übertragung inklusive. Mit ihrem 2. Song „Black Smoke“ qualifizierte sie sich sensationell für das Finale der nationalen ESC Show! Dort musste sie sich nur Andreas Kümmert geschlagen geben, dessen überraschender Verzicht auf den Sieg nicht nur TV-Geschichte geschrieben sondern auch Ann Sophie den Weg zum Eurovision Song Contest nach Wien geebnet hat. Aus der unbekannten Newcomerin Ann Sophie war über Nacht eine der meistbesprochenen Künstlerinnen des Landes geworden, die ihr großes Können gleich mehrfach vor Millionen von TV-Zuschauern unter Beweis stellen konnte. Ende April 2015 erschien bei Universal ihr Debütalbum „Silver into Gold“, der ESC Song „Black Smoke“ platzierte sich in den Top 30 der deutschen Singlecharts und er gehört zu den erfolgreichsten 3 Songs der deutschen ESC-Geschichte! Getragen von ihrer packenden Gänsehautstimme gelingt der Wahl-Hamburgerin die Balance zwischen neo-souliger Leidenschaft und rockiger Power, Verletzlichkeit, Drama und einem Schuss poppiger Verruchtheit. Mit jeder Menge Selbstvertrauen und ihrer unverwechselbaren Stimme wird Ann Sophie ihren Weg gehen. Gegenwärtig bereitet die Künstlerin ihr 2. Album vor, welches für das 1. Halbjahr 2016 angekündigt ist

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Wanda in „Tussipark“

Tanja Wenzel

Tanja Wenzel wurde 1978 in Berlin(Ost) als Tochter einer Krankenschwester und eines Grafik-Designers geboren. 1998 machte sie in Berlin ihr Abitur und zog daraufhin nach Köln, um ihre Fernsehkarriere zu starten.
Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle als Isabell Brandner in der ARD- Soap „Verbotene Liebe“, die sie bis 2003 bekleidete. Danach folgten Filme wie „Held der Gladiatoren“ sowie der Kino-Knüller „Der Wixxer“, in dem sie die Jennifer Pennymarket darstellte und dafür den Jupiter-Award 2004, Kategorie „Bester Kino-Newcomer“ gewann. Danach folgten weitere TV- und Kinorollen, z.B. in „Soko Köln“, „Wilde Engel“, „Alarm für Cobra 11“, „Vollidiot“, sowie „Wo ist Fred“, für den sie den Undine-Award als „Beste jugendliche Komödiantin“ gewann.
2007 zog sie zurück nach Berlin und begann dort an der Freien Universität das Fach Psychologie zu studieren. 2009 spielte sie in mehreren Episoden der SAT.1 Impro-Comedy-Show „Schillerstraße“ sich selbst und bis 2010 die Annett Darcy in der Telenovela „Anna und die Liebe“.
Erste Bühnenerfahrung sammelte sie 2012 in dem Stück „Dietrichs Demokratische Republik“, einem von Bürger Lars Dietrich geschriebenen Bühnenprogramm.
Gemeinsam mit Jeanette Biedermann, die sie schon aus ihrer Drehzeit von „Anna und die Liebe“ kennt, steht sie nun in dem Stück „Tussipark“ auf der Bühne.
Wenzel lebt gemeinsam mit ihrem Freund und ihrem Hund Foo in Berlin. In ihrer Freizeit widmet sie sich verschiedenen Tiervermittlungsprojekten.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Pascaline in „Tussipark“

Heinz Rennhack

Heinz Rennhack studierte an der Hochschule für Musik in Dresden und erhielt 1964 das Diplom in der Fachrichtung Operngesang. Ersten Engagements an der Staatsoperette Dresden folgten bald auch Fernsehangebote. Zahlreiche Kino- und Fernsehfilme machten ihn in der DDR schnell als Schauspieler, Sänger und Entertainer populär. Er moderierte u.a. den „Kessel Buntes“ oder die eigene TV-Show „Wieder mal Heinz Rennhack“, spielte in Kinderserien wie „Spuk im Hochhaus“ sowie in diversen Komödien und Fernsehfilmen u.a. „Oben geblieben ist noch keiner“.

1988 verließ Heinz Rennhack die DDR und ging nach Westberlin, wo er auch künstlerisch schnell Fuß fasste. 1991 erhielt er den Berliner Theaterpreis „Der Goldene Vorhang“ für den beliebtesten Theaterschauspieler. Gesamtdeutschen Bekanntheitsgrad erlangte Rennhack vor allem durch viele Fernsehrollen wie in „Wie gut das es Maria gibt“, „Diese Drombuschs“, „Der große Bellheim“, „Die Durchreise“ (Regie Peter Weck), „Pappa ante Portas“, „Trotzki“ (Regie Günter Meyer), „Immer wieder Sonntag“ oder mit Episodenrollen in beliebten Reihen wie „Für alle Fälle Stephanie“, „Liebling Kreuzberg“, „Salto Kommunale“, „Edel und Starck“ oder „Tatort“.

Außerdem stand und steht er u.a. auf den Bühnen der Komischen Oper, des Theater des Westens und dem Kurfürstendammtheater, alle Berlin, der Komödie Dresden, der Komödie Hamburg und dem dortigen Theaterschiff oder des Landestheaters Neustrelitz. 2009/10 war er in der Winterrevue des Berliner Friedrichstadtpalastes in einer Hauptrolle engagiert. Außerdem glänzte Heinz Rennhack mit seinen Soloprogrammen.

Rollen an der Comödie Dresden:
– als Bertholt-Balduin Schmiddt in „Zwei Genies am Rande des Wahnsinns“